Mit den Ohren sehen: Klanglandschaften – Wahrnehmung – Musikunterricht (Soundscape)

Dass sich Lissabon anders anhört als München, dass eine Bergwiese in der Schweiz anders klingt als eine Weide im Bayerischen Wald, ist nicht nur eine lustige Idee, es lässt sich ganz konkret und praktisch erfahren. Denn man kann durchaus eine Landschaft „mit den Ohren sehen“ (wie R. Murray Schafer formuliert hatte). Er – und mit ihm und nach ihm zahlreiche andere „soundscaper“ – haben darauf aufmerksam gemacht, dass es bedeutsam und bereichernd für den Einzelnen ist, wach und aufmerksam mit der gestalteten und ungestalteten akustischen Umgebung umzugehen. – Im Kurs soll ein „Klangspaziergang“ durchgeführt werden, soll Gelegenheit gegeben werden, unter Anleitung aus gesammelten Klängen am Computer selbst „Soundscapes“, also akustische Landkarten oder Landschaftsbilder herzustellen oder durch Montage, Schnitt, Kombination daraus eigene Klangbilder oder Klangpostkarten zu machen. Angesichts einfach zu bedienender Programme handelt es sich dabei um eine kreative Tätigkeit, die so oder so ähnlich auch zum Thema von Musikunterricht werden kann. Am Schluss des Tages wird Prof. Dr. Olias in einem Vortrag Ergebnisse und Überlegungen zur Ästhetik und Didaktik der „Soundscapes“ vorstellen.
Günter Olias war bis 1998 Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik der Universität Potsdam; Klanglandschaften („soundscapes“) bilden seit vielen Jahren einen Schwerpunkt seiner lehrenden, forschenden und künstlerischen Betätigung.

Dozent: Prof. Dr. Günter Olias
Termin: Mittwoch, 9. November 2005, 10 – 19 Uhr
Ort: Hochschule für Musik und Theater München

(Studientag in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München)

 

Streichorchester – künstlerische und pädagogische Aspekte

Einmal wieder Streichorchester spielen, sich gemeinsam mit Kollegen so richtig und intensiv unter kompetenter Anleitung in ein „richtiges“ Stück reinknien (und dabei den eigenen musikalischen Akku wieder etwas aufladen) – so könnte die erste Komponente dieses Fortbildungsangebotes umschrieben werden. Daneben soll aus der Praxis eines jahrelang bewährten Unterrichtskonzepts zum Klassenmusizieren mit Streichinstrumenten berichtet werden (das auch noch den Aspekt der Zusammenarbeit von Schule und Musikschule enthält). Weiter steht der Besuch einer Probe des „Puchheimer Jugendkammerorchesters“ auf dem Programm – eines ganz besonderen Ensembles seiner Art – und schließlich soll in einem Gesprächsforum die Situation um die musikalische Arbeit an den Schulen (auch im Blick auf die Streichinstrumente) zum Thema werden.
Angesprochen für dieses Fortbildungsangebot sind Lehrerinnen und Lehrer, die ein Streichinstrument spielen. Bitte bei der Anmeldung Instrument (und Postadresse) angeben, die Noten werden vorher zugesandt.
Übersteigt die Zahl der Meldungen die verfügbaren Plätze, so werden die Teilnehmer einerseits nach der sinnvollen Besetzung eines Streichorchesters, andererseits nach der schulischen Tätigkeit im Streicherbereich berücksichtigt. Insofern sind diesbezügliche Hinweise bei der Anmeldung erwünscht.

Dozenten: Prof. Christoph Adt (Hochschule für Musik und Theater München)
Birgit und Peter Boch (Streicherklassen; Ahlen/Westfalen)
Peter Michielsen (Puchheim mit dem PJKO)
Prof. Dr. Hans-Ulrich Schäfer-Lembeck (MILU/ Musikhochschule München)
Termin: Freitag, 11. November 2005 (10 –19.30 Uhr) und
Samstag 12. November 2005 (10 – 13 Uhr)
Ort: Hochschule für Musik und Theater München

 

Klassensingen

Für die meisten Musikpädagogen gehört das Singen im Klassenunterricht zu den ganz wichtigen und unverzichtbaren Anliegen. Dennoch oder gerade deshalb wird immer wieder die Frage gestellt, mit welchen Methoden und Materialien das Klassensingen musikalisch attraktiv, motivierend und ergiebig gestaltet werden kann. Solche sollen im Rahmen einer eintägigen Fortbildungsveranstaltung von verschiedenen Kollegen bzw. Autoren von Lehrbüchern vorgestellt, erprobt und diskutiert werden.

Dozenten: Klaus Brecht (Akademiedozent Landesakademie Ochsenhausen) StD Stefan Kalmer (Erasmus-Grasser-Gymnasium München)
Walter Kern (Dozent am Pädagogischen Institut der Stadt Wien)
Prof. Dr. Hans-Ulrich Schäfer-Lembeck (MILU)
Termin: Mittwoch, 10. Mai 2006, 10 bis 18 Uhr
Wiederholung: Donnerstag, 11. Mai 2006, 10 bis 18 Uhr
Ort:  Hochschule für Musik und Theater München


Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 27.02.2006 Nr. VI.6 5 P 4160.6-6. 9 400 bekannt gemacht.


Musiklernen

Der Musikpädagoge Wilfried Gruhn hat in vielen Veröffentlichungen, Vorträgen und Workshops Überlegungen, die neurobiologisch und kognitionstheoretisch fundiert sind, initiiert, verbreitet und in ihren praktischen Konsequenzen demonstriert. In diesem Zusammenhang hat er auch immer wieder auf die (bis dahin im deutschen Sprachraum wenig rezipierte und umgesetzte) Konzeption des amerikanischen Musikpädagogen Edwin Gordon hingewiesen. Deren besonderer Stellenwert kann darin gesehen werden, dass hier eine theoretisch dimensionierte Vorstellung von Musiklernen mit einer praktischen, methodisch genau durchdachten Konzeption verbunden ist.

Aufgrund einer vorgesehenen Übungsphase ist die Teilnehmerzahl an der Fortbildung auf 25 beschränkt.

Dozent: Prof. Dr. Wilfried Gruhn (Hochschule für Musik Freiburg)
Termin:  Dienstag, 30. Mai 2006, 10 bis 18 Uhr
Ort:  Hochschule für Musik und Theater München
(Studientag in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München)

Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 26. April 2006 Nr. VI.6 - 5P4160.6-6 34 740 bekannt gegeben. Sie ist inzwischen abgeschlossen.

Alte Musik in historischer Spielweise

Seit einigen Jahrzehnten existieren Spezialensembles für Alte Musik (inzwischen nicht mehr nur der Barockzeit), die durch ihre Spielweise versuchen, sich an den Gepflogenheiten der Entstehungszeit zu orientieren. Mittlerweile gibt es ein „Studio für Historische Aufführungspraxis“ an der Münchner Musikhochschule, in dem ausgewiesene Spezialistinnen und Spezialisten solches Wissen an Studierende weitergeben. Sie werden bei dieser Veranstaltung auch im Rahmen der Lehrerfortbildung tätig werden. Im großen Ensemble und in Kammermusikgruppierungen sollen Spielweisen der historischen Aufführungspraxis an Werken des Hochbarock kennen gelernt, erprobt und vertieft werden, was auf mitzubringenden Instrumenten moderner, ggf. auch historischer Bauart (alle Streich- und Holzblasinstrumente) geschehen soll, die dann mit Tasteninstrumenten (Cembalo, Orgelpositiv) kombiniert werden. – In Gesprächen sollen außerdem unterschiedliche Einspielungen beispielhaft verglichen und die pädagogische und unterrichtliche Relevanz einer Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis diskutiert werden.


Dozenten: Prof. Christine Schornsheim (Cembalo)
Prof. Mary Utiger (Barockvioline)
Kristin von der Goltz (Barockvioloncello)
Michael Schmidt-Casdorff (Traversflöte)
Prof. Dr. Hans-Ulrich Schäfer-Lembeck (MILU)
Termin:   Freitag, 23. Juni 2006 (10 – 19 Uhr) und
Samstag, 24. Juni 2006 (9 – 14 Uhr)
Ort: Hochschule für Musik und Theater München
Kosten:   Es wird eine Kursgebühr in Höhe von 20 Euro erhoben.

Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 10.03.2006 Nr. VI.6 5 P 4160.6-6. 9 401 bekannt gemacht.

 

Notation mit dem Computer

Eine immer wieder gestellte Frage im Zusammenhang von Musikunterricht und Computereinsatz lautet, welche Notations-Software dem eigenen Anwenderprofil entspricht. Auf dem kommerziellen Sektor angebotene Kurse sind hier wenig hilfreich, da sie immer nur ein Produkt abdecken. Ziel dieses Kurses ist es, mit capella, Finale und Sibelius drei verbreitete Notationsprogramme kennen zu lernen und auszuprobieren. Hierzu werden die Programme zunächst einzeln vorgestellt; im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, ein Projekt (Partitur, Arrangement, Midi-Setting etc.) mit den unterschiedlichen Programmen zu realisieren. Aufgrund der vorhandenen Computerarbeitsplätze ist die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt.

Bei der Anmeldung sollten Hinweise gegeben werden,
- welches der drei genannten Produkte Sie vorrangig interessiert,
- ob Sie Anfänger sind oder bereits Grundkenntnisse im Umgang mit einem der genannten Programme besitzen.

Dozenten: Andreas Helmberger
(Hochschule für Musik und Theater München)
Prof. Ulrich Kaiser
(Hochschule für Musik und Theater München)
Prof. Dr. Christoph Wünsch (Hochschule für Musik Würzburg)
Termin:   Freitag, 23. Juni 2006 (10 – 19 Uhr) und
Samstag, 24. Juni 2006 (9 – 14 Uhr)
Ort: Hochschule für Musik und Theater München
Kosten:   Es wird eine Kursgebühr in Höhe von 35 Euro erhoben. Reisekosten müssen von den Teilnehmern selbst aufgebracht werden.
Anmeldung: „Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 16. Mai 2006 Nr. III.2 - 5 P4160.6 - 6. 50 154 bekannt gemacht.“
 
Vom Gedicht zum Hörspiel – kreative Arbeit mit dem Computer

In verschiedenen Jahrgangsstufen sehen die Lehrpläne für das Fach Musik die Beschäftigung mit der Vertonung von Texten oder Gedichten vor. Auch der funktionale Einsatz von Musik ist immer wieder Thema. Hier bietet es sich an, mithilfe des Computers eigene Versuche in dieser Richtung zu unternehmen.
Ein Projekt kann zum Beispiel so aussehen, dass die Schüler gemeinsam einen ausgewählten Text in Sinnabschnitte gliedern und dann einen Verlaufsplan entwickeln, in dem Musik, Geräusche, evtl. auch weitere Sprachaufnahmen platziert werden. Dann folgt die konkrete Auswahl, Aufnahme, technische Aufbereitung (z. B. Schnitt, fade in/out) und ggf. Produktion der einzelnen Elemente. Dabei ist sowohl die Verwendung vorhandener Materialien auf Tonträgern, als auch die Eigenproduktion von Musik (über MIDI) und Geräuschen (über Audio) möglich. Diese Produktionsanteile lassen sich gut in einer Gruppe aufteilen (im Klassenverband arbeiten unter Umständen mehrere Gruppen an verschiedenen Gedichten). Im nächsten Schritt wird dann die Montage der Elemente und deren dynamische / klangliche Bearbeitung vorgenommen.
Man benötigt hierfür zwei Arten von Software:
- ein Audioprogramm, mit dessen Hilfe die Aufnahmen von Sprache, Musik, Geräuschen etc. hergestellt und bearbeitet werden können (u. a. digitaler Schnitt, Dynamikbearbeitung, Hinzufügung von Effekten wie Hall etc.);
- Sequenzerprogramme, die eine synchrone Verlaufsplanung auf mehreren Ebenen und damit die Kombination verschiedener Audio- und MIDI-Daten ermöglichen.
Für beide Arten von Programmen gibt es eine ganze Reihe von Produkten auf dem Markt zu kaufen, aber auch so genannte „Freeware“. Die Fortbildung wird ausschließlich mit zwei Freeware-Produkten (Wavelab lite Edu und Cubasis Edu) durchgeführt, die sich über diesen Vorteil hinaus durch Übersichtlichkeit und damit Bedienerfreundlichkeit auszeichnen.
Das erforderliche Know-how zum sinnvollen Einsatz solcher Programme im Unterricht kann in einem Wochenendseminar erarbeitet werden. Es werden lediglich Grundkenntnisse in der Bedienung von Windows-Rechnern vorausgesetzt.

Dozent: Prof. Dr. Christoph Wünsch (Hochschule für Musik Würzburg)
Termin:   Freitag, 15. Juni 2007 (10 – 19 Uhr) und
Samstag, 16. Juni 2007 (9 – 14 Uhr)
Wiederholung: Freitag, 29. Juni 2007 (10 – 19 Uhr) und
Samstag, 30. Juni 2007 (9 – 14 Uhr)
Ort: Hochschule für Musik und Theater München
Kosten:   Es wird eine Kursgebühr in Höhe von 25 Euro erhoben. Reisekosten müssen von den Teilnehmern selbst aufgebracht werden.
Anmeldung: Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 20.03.2007 Nr. III.2 – 5 P 4160.6 – 25 545 bekannt gemacht.
 
Szenische Interpretation

Die „Szenische Interpretation“ ist ein inzwischen recht bekanntes und verbreitetes didaktisch-methodisches Konzept, das als körper-, handlungs- und erfahrungsorientiert charakterisiert werden kann. Es entstand in den 1980er Jahren in einem kollegialen Arbeitszusammenhang um Wolfgang Martin Stroh und Markus Kosuch; von beiden sind mittlerweile auch eine ganze Reihe einschlägiger Publikationen zum Thema „Szenische Interpretation“ erschienen.


Das szenische Spiel wurde zu einer Arbeitsform weiterentwickelt, bei der Schülerinnen und Schüler unter Anleitung körperlich-darstellerische Mittel zum Zwecke der Aneignung, Auseinandersetzung und Interpretation von Musiktheater, aber auch von Liedern sowie textlosen Musiken nutzen lernen. Die Szenische Interpretation bildet eine attraktive und handlungsorientierte Alternative zu anderen Methoden der Interpretation. Durch spezielle szenische Verfahren können Schülerinnen und Schüler dabei Erlebnisse, die spielerisch gemacht werden, zu Erfahrungen verarbeiten.


Die Arbeit in der Fortbildung soll in das Konzept einführen, es sollen Möglichkeiten und Tätigkeitsformen erprobt und reflektiert werden.

Dozenten:

Prof. Dr. Wolfgang Martin Stroh ist (emeritierter) Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Universität Oldenburg.

Dr. Markus Kosuch arbeitet als Regisseur, Musiktheaterpädagoge und Projektentwickler im In- und Ausland; er war Geschäftsführer und pädagogischer Leiter der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart, die er maßgeblich aufgebaut und inhaltlich geprägt hat.

Termin:  

Donnerstag, 28. Februar 2008 (15 – 19 Uhr),
Freitag, 29. Februar 2008 (9 – 18 Uhr) und
Samstag, 1. März 2008 (9 – 13.30 Uhr)

Ort: Hochschule für Musik und Theater München
Kosten:  

Es wird eine Kursgebühr in Höhe von 30 Euro erhoben. Reisekosten müssen von den Teilnehmern selbst aufgebracht werden.

Anmeldung: Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 14.01.2008 Nr. III.2 - 5 P 4160.6 - 6. 2 058 bekannt gemacht.

 

Verständigung über den (eigenen) Musikunterricht – bewährte und neue Perspektiven anhand konkreter Beispiele

Auch erfahrene Lehrkräfte sehen sich hin und wieder veranlasst, inne zu halten, Fragen zu stellen, Rückmeldungen zu wünschen, Hinweise aus anderen Blickwinkeln zu erhalten oder sich über fachliche und pädagogische Anliegen zu verständigen. Im gedrängten Alltag sind Zeit, Gelegenheit oder auch passende Gesprächspartner oft nicht zu finden. Eine Gruppe von Musikkolleginnen und -kol-legen aus verschiedenen Gymnasien innerhalb Münchens hat sich zusammengefunden, um eine derartige Verständigung anhand konkreter Beispiele des (eigenen) Musikunterrichts unter Beteiligung eines externen Gesprächspartners zu beginnen.

Dozenten:

Prof. Dr. Hans-Ulrich Schäfer-Lembeck (MILU)
Klaus Mohr (MILU)

Termin:  

Donnerstag, 5. Juni 2008 (10 – 17 Uhr),

Ort:

Hochschule für Musik und Theater München

 

Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 26.05.2008 Nr. III.2 – 5 P 5160.6 - 6. 55 954 bekannt gemacht.

 

Workshop Jazzvioline

Ausgehend von rhythmischen Strichübungen zum Erlernen und Erfahren eines „swingenden“ Rhythmusgefühls (triolische Synkopierung), wird das einfache und erweiterte Bluesschema erlernt. Von sehr einfachen Jazztunes geht es zur 32-taktigen Grundform vieler Standards mit fortgeschrittenen Harmoniewechseln im Swingrhythmus und im Latinstyle. Freies Improvisieren, Einsatz der E-Violine und Effekte werden je nach Workshop-Verlauf in die Fortbildung eingebunden.

Dozent:

Hannes Beckmann (Hochschule für Musik und Theater München)

Termine:  

Donnerstag, 5. Juni 2008 (19.00 – 20.30 Uhr) sowie weitere fünf Termine in Absprache mit den Teilnehmern.

Ort:

Hochschule für Musik und Theater München

Anmeldung:

Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 18.04.2008 Nr. III.2 – 5 P 5160.6 – 40 756 bekannt gemacht.

 

Tagung „Leistung im Musikunterricht“

Nähere Informationen zur Tagung „Leistung im Musikunterricht“ finden sich auf der MILU-Startseite unter „Unterrichtsforschung“.

 

Singen in Klasse und Chor

Die Veranstaltung richtete sich an Lehrkräfte, die in den vergangenen Jahren bereits an der mehrteiligen Lehrerfortbildung „Stimme! – Gesang, Sprache, Unterricht“ teilgenommen haben und dient der Vertiefung und Ergänzung der dort begonnenen Arbeit.
Ablauf: 10.00 bis ca. 13.00 Uhr: „Rock etc. in Chor und Klasse“ mit Stefan Kalmer
15.00 bis ca. 19.00 Uhr: „Systematische Stimmbildung“ mit Prof. Gerd Guglhör
(Gerd Guglhör führt in die anatomischen Voraussetzungen des Singens ein und vermittelt theoretische Grundlagen für die Stimmbildungsarbeit. Dieses Grundwissen wird durch anschauliche Beispiele und Tipps für die Praxis angereichert und in Form eines chorischen Einsingens praktisch umgesetzt. Anhand einzelner Chorstücke und neuer Einsing-Kanons wird praxisnah die entsprechende Stimmtechnikerläutert.)

Dozenten:

StD Stefan Kalmer (Erasmus-Grasser-Gymnasium München/ Hochschule für Musik und Theater München)
Prof. Gerd Guglhör (Hochschule für Musik und Theater)

Termine:  

Freitag, 20. Juni 2008 (10 – 19 Uhr)

Ort:

Hochschule für Musik und Theater München im Kulturzentrum Am Gasteig

Anmeldung:

Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 06.06.2008 Nr. III.2 – 5 P4160.6 - 6. 55 962 bekannt gemacht.

 

Podcast als neue Form des Hörfunks

Unter Podcasting versteht man Programmangebote, die als eine Serie von Audio- oder Videodateien im Internet und nach Themen sortiert für den Computer oder den MP3-Player (iPod) abonniert werden können. Da praktisch alle Jugendlichen MP3-Player und Internet nutzen, ist diese neue Form des Hörfunks ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebensrealität. Zudem sind viele Bildungsangebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten als Podcast verfügbar und als Ergänzung zum Unterricht gut geeignet.

Ziel dieser Fortbildungsveranstaltung ist es, die Medienform „Podcast“ und deren Einsatzmöglichkeiten zu verstehen sowie zu lernen, selbst einen Podcast zu erstellen. Aufgeteilt in die Bereiche „Redaktion“ und „Produktion“ soll die Thematik von den Teilnehmern gemeinsam mit den Dozenten erarbeitet werden. Die Erstellung von Podcasts kann im schulischen Rahmen in vielfacher Weise genutzt werden, z. B. im Wahlunterricht oder als Projekt in einem P-Seminar der neuen Oberstufe. Als Voraussetzungen sind PC- und Internetkenntnisse in der Praxis sowie Grundkenntnisse in der Audio-Bearbeitung erforderlich.

Dozenten:

Frizz Lauterbach (Hochschule für Musik und Theater München, Bayerischer Rundfunk)
Martin Bauer (Audio- und Video-Producer, Bayerischer Rundfunk)
Larissa Vassilian

Termine:  

Freitag, 19. Juni 2009 (10 bis 18.30 Uhr) und
Samstag, 20. Juni 2009 (9 bis 13.30 Uhr)

Ort:

Hochschule für Musik und Theater München im Kulturzentrum Am Gasteig

 

Neue Musik im Unterricht – „Der Blick des Anderen“

Das Fortbildungsangebot steht im Kontext der 12. Münchener Biennale 2010, dem internationalen Festival für neues Musiktheater, und wird mit Unterstützung der Stiftung „Neue Musik im Dialog“ durchgeführt. Es soll Anstöße für die eigene musikalische, musikästhetische und didaktische Orientierung im Bereich der neuen Musik bieten. In der Zusammenarbeit von Lehrkräften aus Realschule und Gymnasium, Musikwissenschaftlern und Musikpädagogen aus dem Hochschulbereich sowie Komponisten und Musikern soll das aktuelle Thema der Biennale, „Der Blick des Anderen“, didaktisch und unterrichtsbezogen beleuchtet werden.

Die zweitägige Lehrerfortbildung setzt bei der praktischen Arbeit mit Neuer Musik an. Außerdem werden Methodenkonzepte zum Umgang mit Neuer Musik erprobt und reflektiert, und es wird die Vermittlungsproblematik im Umgang mit Neuer Musik thematisiert. Im Zentrum steht ein gemeinsamer Besuch einer Aufführung der Münchener Biennale am Abend des 29. April 2010. So wird die Fortbildung Musikpraxis, Aufführungsbesuch, Gespräch (mit Wissenschaftlern und Komponisten) sowie Fachdiskussionen enthalten.

Dozenten:

Prof. Konstantia Gourzi
Márton Illés, Komponist der Oper „Die weiße Fürstin“
Prof. Dr. Siegfried Mauser
Prof. Dr. Ortwin Nimczik, Musikpädagoge (Hochschule für Musik Detmold)
Prof. Dr. Hans Schneider, Musikpädagoge (Hochschule für Musik Freiburg)
Prof. Dr. Hans-Ulrich Schäfer-Lembeck

Termine:  

Mittwoch, 28. April 2010 (19 bis 21.30 Uhr),
Donnerstag, 29. April 2010 (9 bis 18.30 Uhr) und
Freitag, 30. April 2010 (9 bis 17 Uhr )

Ort:

Hochschule für Musik und Theater München, Haus Luisenstraße 37a

 



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